Reb_And_Ant

»Sinnlos und doch erfüllt von Schönheit«.
Savoir vivre — Lebensart, Lebenskunst und die Liebe aus Küche, Keller und Plattenteller.

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Krautstielpäckli

Rezept für 4 Personen:


12 grosse Krautstielblätter mit Stiel
3 Schalotten
3 Knoblauchzehen
1 Chilischote
etwas Zitronensaft
1 kleiner Fenchel
4 Aprikosen
Petersilie
Thymian
Olivenöl
Meersalz
Pfeffer

Den Krautstiel sehr gut waschen, da sich zwischen den Stielen gern die ein oder andere Raupe versteckt. Die Enden entfernen, die Stiele keilförmig von den Blättern ab- und in kleine Stücke schneiden. Schalotte, Knoblauch und Chilischote hacken und in etwas Olivenöl anschwitzen, die Die Kraut-Stiele hinzugeben etwa 10 Minuten dünsten, bis sie gar sind. Mit ein wenig Zitronensaft ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Aprikosen entkernen (Steine aufbewahren), in kleine Würfel schneiden und untermengen. Die Aprikosensteine aufbrechen, die Mandel herausnehmen und im Mörser zerkleinern. Dem Gemüse hinzufügen. Ein paar Petersilienstiele und Thymian hacken und ebenfalls hinzugeben. Nochmals abschmecken und ziehen lassen. Das entstehende Wasser abgiessen.
Die Krautstielblätter in einem großen Topf mit Salzwasser 1-2 Minuten blanchieren. Danach mit kaltem Wasser abschrecken und abtrocknen.
Die Blätter mit der Gemüsefarce füllen, zu einem Päckli falten und mit einem Band verschnüren. In etwas Olivenöl kurz anbraten. Passt hervorragend zu Senfkartoffeln.

Die Päckli können auch kalt gegessen werden. Oder wer mal keine Lust zum Schnüren hat, schneidet die Blätter einfach klein, gibt sie etwas später zu den gedünsteten Stielen dazu und geniesst das ganze als Salat…

Getaggt: #rebandant #rezept
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Die Plantism-Penthouse Woche ist nun auch schon wieder Geschichte. Für alle die an diesen fantastischen Produkten interessiert sind hier die Adresse: 

Bio-Gärtnerei Birchhof

Roger Gündel
Birchhof 593
8966 Oberwil-Lieli

www.bioterra.ch/fachbetriebe/bio-gaertnerei-birchhof

Zu finden jeweils Di und Fr auf dem Markt Helvetiaplatz und
Sa auf dem Lindenplatz.

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Es war schwierig, aber ich habe ihn gefunden! Den einzigen Vorteil dieses Sommers: Die diversen Kräuter lieben dieses Wechselspiel von Sonne, Regen, Sonne, kühl, kalt, Regen, Regen,…

Und als kleiner Trost für alle ein ganz simples, aber dafür umso schmackhafteres Rezept:

Frittierte Müsli-Blätter:

Eine Hand voll oder zwei Salbeiblätter

100 g Mehl

20 cl Bier

2 Eigelb

2 Eiweiss

Salz

Frittieröl (je nach Pfannengrösse 1-2 Liter)

Mehl, Bier und Eigelb schaumig schlagen. Salzen und 1 h ruhen lassen.

Eiweiss steif schlagen und unter den Teig heben.

Die Salbeiblätter vorsichtig durch den Teig ziehen und im Öl Goldgelb frittieren.

Auf Küchenpapier abtropfen, mit Meersalz bestreuen und noch heiss servieren…

Getaggt: #rezept #rebandant
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Bereit für den Anpfiff?

Gestern Abend ging es endlich los. Was? Die Fussballweltmeisterschaft in Brasilien. Doch ist irgendjemand schon in WM-Stimmung? Es scheint nicht wirklich so. Die Panini-Bilder sind schon (zu) lange im Handel, billige Modegeschäfte haben das Brasilien-Sortiment aufgelegt, die Ohrenstecker in Fussball-, Fussballfeld-, Rote- und Gelbe-Karte-Form hängen an den Schmuckständern, Fernsehbildschirme werden den Interessenten nachgeworfen und in wirklich jedem Laden gibt es etwas zu kaufen, auf dem Schweiz, Suisse oder Switzerland drauf steht. Die Presse hat diverse Serienberichte zum Turnier und natürlich zu unserer Nati lanciert, aber wo bleibt die Fussballeuphorie???

Gnadenloser Kommerz

Ein Monat voller Fussball liegt vor uns. Was könnten wir uns schöneres vorstellen? Jedoch zeigen sogar oder gerade eingefleischte Fussballfans vor der WM bereits gewisse Ermüdungserscheinungen: Die Qualifikation begann vor zwei Jahren und seither mussten wir uns unzählige Sprüche über Samba, Caipirinha etc. anhören. Seit einem halben Jahr ist auch der Detailhandel bereit, um auch die Menschen für das Turnier zu begeistern, die sich sonst nicht für Fussball interessieren, und die anderen in den Wahnsinn aus Flaggen, Polyester und Fussbällen zu treiben. Eine WM als Valentins- oder der Muttertag? So kann einem die Freude schon vor Anpfiff des ersten Spiels vergehen. Doch bis der Schiedsrichter auch wirklich das Startsignal gab, durfte man sich noch eine Eröffnungsshow ansehen, die allerhöchstens jenen gefiel die auch Nail-Studios als eine Bereicherung ansehen, und dazu unverschämt viel kostete. Im krassen Gegensatz dazu stehen die Berichte über die Missstände im Gastgeberland. Ein Land das wirklich andere Probleme zu haben scheint als Fussballfolklore. Die Korruption bei der FIFA trägt auch nicht dazu bei, den Enthusiasmus zu steigern.

Und wer wird eigentlich Weltmeister?

So muss man sich zuerst durch eine dicke Schicht Fanartikel graben, bis man zu dem gelangt, um was es eigentlich geht: den Fussball. Wer ist eigentlich dabei? Wer wird gewinnen? Brasilien? Diese Antwort ist so unkreativ wie all die lustigen Fähnchen, die man je nach Quartier, an allen möglichen und unmöglichen Orten antrifft. Und doch ist etwas dran, denn es ist nicht zu leugnen, dass die Brasilianer eine sehr gute Mannschaft beisammen haben. Die Frage ist eher: Wer ist gut genug, um besser zu sein als der Gastgeber? Deutschland, Spanien, Italien, oder doch Frankreich? Es gibt keine so ganz ernsthaften Kandidaten. Spätestens mit Beginn der K.O.-Phase ist dann aber Spannung vorprogrammiert. Ob vorbereitet, vorfreudig, interessiert oder nicht ist einerlei, ab jetzt wird Brazuca ohnehin ins Rollen gebracht: Viel Vergnügen!

Damit dieses Fest dann nicht noch in den Sommerferien an euren Bäuchen klebt, haben wir den One & Only Burger dazu kreiert:

Der Brazuca-Burger

Rezept für 4 Personen

Für die Brötchen: 

200g Vollkornmehl

100ml lauwarmes Wasser 

2 EL Rapsöl

1TL Birnendicksaft

20g frische Hefe 

1TL Meersalz 

2-3EL Kokosmilch 

Sesamkörner 

Für die Burger:

150g Kichererbsen 

200g junge frische Erbsen (oder Tiefgekühlt)

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1- 2EL Paniermehl

1EL Speisestärke

Petersilie

Frische Minze

Saft einer halben Limette 

1TLKreuzkümmel 

1TLKoriandersaat

Meersalz, Pfeffer

Für die Nusscrème: 

75g Baumnnüsse oder Cashewkerne 

50ml Wasser 

1EL Limettensaft 

Meersalz, Pfeffer

Für das Chutney:

4 Tomaten

3 Zwiebeln 

1-2EL Balsamico-Essig 

1TLTomatenmark

4 Wachholderbeeren zerdrückt

1 TL Rohrzucker

Olivenöl

etwas Wasser

Meersalz, Pfeffer

Zum Belegen: 

Ruccola und Salatgurke 

Los geht es mit den Brötchen. Rapsöl mit dem Wasser, Birnendicksaft und der Hefe vermischen. Anschliessend wird das Mehl und Salz hinzugegeben und alles zu einem geschmeidigen Teig geknetet. Mit einem feuchten Tuch abgedeckt muss er nun 1 Stunde an einem warmen Ort ruhen. Nach der Ruhezeit den Teig noch einmal durchkneten, damit die Luft entweichen kann und 4 gleichgrosse Kugeln formen. Mit ausreichendem Abstand zueinander werden sie auf ein Blech mit Backpapier gelegt und mit der Hand flach gedrückt. Wieder mit dem feuchten Tuch bedecken und erneut 1 Stunde gehen lassen. Ihr Finish erhalten die Brötchen durch einen Anstrich mit der Kokosmilch. So bekommen sie beim Backen einen leichten Glanz und die Sesamkörner halten fest. Die Burgerbrötchen werden bei 180°C etwa 12-15 Minuten gebacken, bis sie eine leichte Bräune bekommen.

In den ganzen Wartezeiten könnet ihr euch um Burger, Chutney und Nusscrème kümmern. Letztere ist super schnell zubereitet. Baum-oder Cashewnüsse, Wasser und Limettensaft in einen Mixer geben, zu einer feinen Crème pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bei der Variante mit den Baumnüssen nehmen wir anstatt dem Limettensaft ein EL Nussöl. Beiseitestellen.

Die Tomaten für das Chutney häuten, Strunk und Kerne entfernen und vierteln. Die Zwiebeln in Spalten schneiden und in etwas Olivenöl und ein wenig Zucker anbraten. Wenn sie genügend Farbe bekommen haben mit dem Balsamico ablöschen, die Tomaten und das Tomatenmark und die Wachholderbeeren hinzugeben und alles einkochen lassen. Von Zeit zu Zeit evt. ein bisschen Wasser dazugeben. Auch hier am Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken. (Als Abwechslung koche ich manchmal ein wenig Süssholz mit).

Für die Falafel-Burger werden zuerst Kreuzkümmel und Koriandersaat im Mörser zerstoßen, die Zwiebel und der Knoblauch kleingehackt und dann alles 1-2 Minuten in Olivenöl angeschwitzt. Danach alle Zutaten für die Burger im Cutter zerkleinern und mit Salz und Pfeffer würzen. Sollte die Masse etwas zu zäh und klebrig sein, könnt ihr noch mehr Paniermehl hinzugeben. Mit feuchten Händen, oder mit Hilfe von Metallringen,  die Burger formen und in Olivenöl braten.

Nun müsst ihr eure Brötchen nur noch belegen.  Zuerst die Nuss-Crème, dann den Burger, das Chutney obendrauf und noch ein wenig separat dazu. Garnieren mit Ruccola und Gurke.

Als Getränk passt dazu natürlich hervorragend eine Kefir-Home made-Lemonade, z.B. mit Feigen und Ingwer. Auch als ” Absacker ” zu empfehlen mit Gin oder Vodka…

Getaggt: #rezept #rebandant
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Die Tage werden jetzt endlich schöner und wärmer. Gegen ein gutes Glas Wein im Garten hat ja bekanntlich niemand etwas. Wie wär’s aber mit einer eiskalten «Homemade-Lemonade»? 

Auf der Suche nach etwas was uns begeistern könnte, sind wir über den Wasser-Kefir und Kombucha gestolpert. Diese Pilze erledigen erst noch die Arbeit für uns, ja man hat dabei sogar das Gefühl, ein kleines Haustierchen zu haben, was man füttern und umsorgen muss. 

Der Wasserkefir wird mit Wasser angesetzt und mit Zucker, Zitronenscheiben und Trockenfrüchten gefüttert. Er freut sich dabei wahnsinnig über den Zucker, der von ihm direkt verarbeitet wird. Diese Kultur besteht aus so genannten Kefir-Kristallen: hell-weisse, fast durchsichtige Klümpchen in verschiedener Form und Grösse, die aus der Nähe betrachtet tatsächlich wie Bergkristalle oder Diamanten aussehen.

Mit den richtigen Lebensbedingungen und guter Pflege vermehren sich diese, auch Japankristalle genannt, recht schnell und halten ein Leben lang. 

Je nachdem wie lang man die Limonade gären lässt, verändert sich der Geschmack und Zuckergehalt des Getränks. Man hat also unzählige Möglichkeiten. Ihr müsst auf jeden Fall ganz viel selbst ausprobieren. Füttert die Kulturen mit allem, was euch einfällt. Verschiedene Trocken- oder frische Früchte, Tee, Kräuter, Beeren und Gewürze…

Und weil diese kleinen Kerlchen so fleissig sind und sich so rasant vermehren, braucht ihr bald eine Garage um die verschiedensten Flaschen diverser Geschmacksrichtungen zu lagern, später vielleicht eine Beiz, um daraus ein Geschäft zu machen, irgendwann eine Abfüll-Fabrik und zuletzt müsst ihr wahrscheinlich in China produzieren…

Die Kefir Kulturen kann man Heute ganz einfach über einen Online-Shop beziehen, unsere z.B. kommen von www.vitaldrinks.de und ganz spannend ist diese Seite hier: www.wellness-drinks.de

Kefir-Limonade und Kombucha

 Für die «Hommage Lemonade» braucht ihr (pro 1 Liter Getränk):

ca. 2-3 Esslöffel Wasserkefir-Kristalle, (Japankristalle).
 

1 Liter Wasser
 

rund 80 g Rohrzucker (ca. 5 EL)
 

3 getrocknete Feigen

1 EL  Goji-Beeren

ca. 50 g frischen Ingwer


 1-2 Zitronenscheiben, unbehandelt
 

1 Gärgefäss für mind. 1,5 Liter (Super eignen sich hierfür die zylinderförmigen WECK-Gläser).
 

1 Plastiksieb, 1 Trichter und die entsprechende Menge Flaschen zum Abfüllen

Das Wasser in ein Gefäss mit etwa 1,5l Fassungsvermögen füllen und den Zucker darin auflösen. (Keine Angst vor zuviel Zucker, dieser wird zum grössten Teil umgewandelt.) 

Zitronenscheiben zusammen mit dem Ingwer, Goji-Beeren und den Feigen hinzugeben. Das Gärgefäss abdecken, aber nicht komplett verschliessen, damit die aufsteigende Kohlensäure entweichen kann und an einen Zimmerwarmen Ort stellen. Nach 24 Stunden könnt ihr den ersten Geschmackstest machen, um zu sehen, wie weit die Limonade gereift ist. 

Je länger euer Getränk fermentiert, desto herber und saurer wird es. Wir beenden den Gärprozess bei dieser Limonade nach 2 Tagen. 

Die Feigen, Goji-Beeren und Zitronen entfernen und die Limo durch ein Sieb abgiessen. Den zurückbleibenden Wasserkefir im Sieb mit kaltem Wasser gut abspülen. Danach könnt ihr entweder direkt einen neuen Ansatz starten oder die Kulturen in einem abgedeckten Behälter mit Wasser und etwas Zucker, eventuell auch einer Scheibe Zitrone, ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren. 

Wichtig beim Umgang mit Kefir ist, dass ihr auf absolute Hygiene achtet. Gläser, Flaschen und alle anderen Utensilien immer mit heissem Wasser abspülen. Ebenso dürfen die Kristalle unter keinen Umständen mit Metall in Berührung kommen. Deshalb Glas oder Keramik für Löffel, Sieb und Gefässe verwenden. Das fertige Kefirgetränk im Kühlschrank aufbewahren – gekühlt schmeckt es ohnehin am Besten.

Kombucha ist ein weiteres Getränk, das ihr mit Hilfe eines Kombucha-Teepilzes und ein wenig Ansatzflüssigkeit jederzeit selbst herstellen könnt. Der legendäre Pilz verwandelt nämlich Tee in ein köstliches Getränk der Extraklasse. Die gesunden Inhaltsstoffe des Tees bleiben dabei weitgehend erhalten. Zusätzlich produziert der Teepilz jede Menge wertvoller Enzyme und Vitamine. 

für 1L Getränk benötigt Ihr:

1 Kombucha Pilz mit mindestens 100 ml Ansatzflüssigkeit
 

1 Liter Wasser
 

rund 8 g Tee
 

90 bis 100 g Zucker
 

1 Gärgefäß (aus Glas oder Keramik) für die gewünschte Menge Kombucha
 

1 luftdurchlässiges Abdecktuch (aus Baumwolle oder Zellstoff)
 

1 Gummiring zum Abdichten

1 Liter Wasser aufkochen, 8 g Tee hinzufügen und gut 15 Minuten ziehen lassen. Pro Liter 90 bis 100 g Zucker im fertigen Tee vollständig auflösen.

Tee auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und ein sauberes Gärgefäss bereitstellen. Kombucha Pilz zusammen mit dem Kombucha-Getränk als Ansatzflüssigkeit (mindestens 100 ml pro Liter) in das Gärgefäss geben und mit dem abgekühlten Tee auffüllen.

Gärgefäss mit einem Abdecktuch und einem Gummiring verschliessen. An einen warmen Platz stellen (mind. 20 Grad) und die nächsten Tage nicht bewegen.

Nach 6 - 14 Tagen das fertige Getränk in Flaschen abfüllen und kühl stellen. Mindestens 10 % des fertigen Getränks dient zusammen mit dem Kombucha Pilz als Ansatzflüssigkeit für die nächste Kultur. (Mehr schadet nicht, sondern beschleunigt die Gärung. 15-20% Ansatzflüssigkeit sind ideal.)

Bei jedem Neuansatz solltet ihr den Teepilz herausnehmen und mit fliessendem kalten oder lauwarmen Wasser abwaschen. Evtl. die untersten, dunkel verfärbten Schichten entfernen. Spült das Gärgefäss heiss aus. Danach den Teepilz (mit mindestens 10 % Ansatzflüssigkeit) wieder hineingeben. Jetzt könnt ihr wieder von vorne beginnen…
Tipps und Tricks: www.wellness-drinks.de

Getaggt: #rebandant #rezept
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Die Geister die ich rief…
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Getaggt: #rebandant #music
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Nach den "saveurs" als Vorspeise, nun also der Zweite Teil unserer Heimweh-Reise an die Riviera.

Tartelette provençale au quinoa

Rezept für 4 Personen:

3 Auberginen

4 kleine oder 2 grosse rote Peperoni

1 Zwiebel

1 Zitrone

2 Knoblauchzehen

2 EL Tapenade

1 dl Weisswein

5 dl Gemüsebouillon

1 Spritzer Weissweinessig

1 Spritzer Pastis

50cl Rahm

300 g Quinoa Tricolore

Olivenöl

Meersalz

Pfeffer

Ofen auf 220° vorheizen. 2 Auberginen in Scheiben von ca. 1,5 cm dicke schneiden. Wir brauchen 3 Scheiben pro Person. Die Auberginenscheiben mit Zitronensaft beträufeln, salzen und auf ein Backblech legen. Grosszügig mit Olivenöl arosieren. Die dritte Aubergine und die Peperonis einfach so dazulegen und ab in den Ofen damit für etwa 30 Minuten.

Wenn die Scheiben schön goldgelb und weich sind herausnehmen, mit einem Blech oder Brettchen etwas flachdrücken und so auskühlen lassen. Sie geben nachher den Boden unserer Tartelettes. Die ganze Aubergine und die Peperonis wenn sie weich und an einigen Stellen Schwarz sind ebenfalls herausnehmen, ansonsten noch 5-10 Minuten warten. 

Herausnehmen und den Peperoni’s die Haut über die Ohren ziehen. Das sollte jetzt ganz einfach gehen. Die Haut auf keinen Fall wegschmeissen, wir verwenden sie nachher als Chips zur Garnitur. Die Filets durch 4 teilen und beiseite legen.

Die Aubergine halbieren und mit einem Löffel das weiche Fleisch herauskratzen. Die Haut ebenfalls aufbewahren. Das herausgelöste Fleisch mit einem Spritzer Essig, einer halben Knoblauchzehe, Salz,Pfeffer und dem Rahm ganz fein mixen. Das so entstandene Purée durch ein Sieb streichen und beiseite stellen.

Die Peperoni- und Auberginenhäute auf dem Backblech im Ofen bei 150° zu Chips trocknen. Unterdessen mit dem Quinoa einen Risotto herstellen: Die gehackte Zwiebel und den restlichen Knoblauch in Olivenöl anschwitzen, Quinoa dazugeben und mit Weisswein ablöschen. Wie bei einem Risotto immer wieder Bouillon nachgiessen bis die Körnchen schön al dente sind. Zum Schluss einen Pastis hineinschütten und auch zum Quinoa einen kleinen Spritzer dazugeben. In der Zwischenzeit sollten die “Häute” zu Chips geworden sein. Herausnehmen und in appetitliche Stücke zerbrechen…

Anrichten:

In der Mitte des Tellers je ein halber Löffel Tapenade steichen. Mit Hilfe eines Metallrings, 3 Auberginenscheiben daraufgeben und diese mit dem Auberginenpurée bestreichen. Immer noch mit Hilfe des Metallrings die Peperonifilets darauf verteilen. Zum Schluss das Förmchen mit Quinoa füllen und mit den Chips garnieren.

…regnen tut es immer noch aber unseren Gemütern kann das nichts mehr anhaben. Riviera und Rosé sei Dank!

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Die Klimaerwärmung hat sich anscheinend in unseren Breitengraden noch nicht so herumgesprochen. Seit wir aus St.Raphaël zurück sind frier’ ich mir einen ab und es wachsen uns langsam Schwimmhäute zwischen den Zehen. Mit Wehmut blicken wir auf unsere Tischsets aus Nizza und träumen von der Riviera…

Saveurs de la riviera

…des vraies saveurs! Ein Rezept für 4 Personen

Ich hatte noch Tomatensauce vom Pizzaessen übrig und dies als Basis verwendet, sie war relativ Knoblauchlastig, was aber ausgezeichnet passt. Ansonsten macht ihr eine klassische “Spaghettisauce” nach eurem Geschmack und beginnt damit. 

5 dl Tomatensauce 

ca. 5 dl Wasser (je nach Konsistenz ein bisschen mehr)

4 EL Olivenöl

1 Spritzer Pastis

12 Cherrytomaten

1 1/2 Gurken

1 kleine rote Peperoni

1 Fenchel

3 Selleriestängel

1 kleine Zuchetti

einige Blättchen Basilikum

4 Zweiglein Thymian

2 Zweiglein Bohnenkraut

4 Zweiglein wilder Fenchel (oder Dill oder Fenchelkraut)

evt. 1 Zehe Knoblauch

Meersalz, Pfeffer

1 kleine Prise Zimt

1 Spritzer Weissweinessig

1 Rechteckiger Blätterteig

Gewürzsalz

1 Eigelb

Eine Gurke schälen und entkernen. Zusammen mit der Tomatensauce und den Cherrytomätchen gut mixen. Durch ein Sieb streichen und mit soviel eiskaltem Wasser aufgiessen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit einer kleinen Prise Zimt und einem Spritzer Pastis abschmecken (Vorsicht!) und eventuell ein bisschen gepressten Knoblauch dazugeben. Mit dem Olivenöl nochmals aufmixen und kalt stellen.

Die andere halbe Gurke, die Peperoni, den Fenchel, Sellerie und die Zuchetti zu Brunoise schneiden, das heisst in Würfelchen von ca. 5mm. Basilikum, Thymian und Bohnenkraut fein schneiden und unter die Gemüsewürfel geben. Alles mit ein wenig Olivenöl und einem Spritzer Weissweinessig mischen.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 220° vorheizen. Den Blätterteig in ca. 3cm breite Streifen schneiden und zu “Schrauben” drehen. Mit einem verklopften Eigelb bestreichen und mit Gewürzsalz bestreuen. Im Ofen 10-15 Minuten goldgelb backen.

Servieren:
Die kalte Suppe in einen Teller geben. Die Gemüsewürfel in der Mitte platzieren und mit dem Fenchelkraut garnieren. Über alles einige Tropfen Olivenöl geben und zusammen mit den Blätterteig-Stangen servieren…

Wir servierten das als Vorspeise zu den "Tartelettes à la provençale au Quinoa" und natürlich mit einem Rosé côtes de Provençe.

Bon app

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Fritz und Kohl. Keine Angst! Was hier so tönt als begäben wir uns in die Abgründe deutscher Küchen-Bruderschaften ist in Tat und Wahrheit ein neu interpretierter JunkFood-Klassiker. Wir haben einfach das Watte-Brötchen weggelassen und auf den Hack und Ketchup verzichtet. Geblieben ist ein Hamburger mit Fritten ohne Burger. Auf neudeutsch würde das in etwa so heissen:

Baked Garlic Fries & roasted cabbage wedges

Und wieder einmal Schuld daran ist der Stefan mit seinem "ortolocco" Sack. Dem Wetter sei Dank gibt es halt weiterhin fast nur Kabis und Kartoffeln und was würde da besser dazupassen als ein feiner Speck? Das ist zwar nicht so ganz in seinem “Plantism”-Sinn, aber dafür ganz schön fein.

Fritz und Kohl

Rezept für 4 Personen:

Kohl:

1 Kabiskopf

12 dünne Tranchen geräucherten Speck

1 EL grobes Meersalz

1 EL Kümmel

1 EL Fenchelsamen

1 TL Pfefferkörner

4 EL kaltgepresstes Rapsöl

1 unbehandelte Zitrone

Fritz:

1,5 kg grosse Kartoffeln

3 Knoblauchzehen

1 Bund Koriander

Rapsöl

Den Kabiskopf in Tranchen von ca. 1cm dicke schneiden. Wir brauchen 2 pro Person.

Das grobe Salz, Kümmel, Fenchelsamen und Pfefferkörner in einen Mörser geben und so lange mörsern bis ein schönes Gewürzsalz entsteht.

Die Kohl-tranchen mit Rapsöl bepinseln und mit dem Gewürzsalz einreiben. Auf ein Backblech legen und bei 220° ca. 30-45 Minuten backen. Das kommt ein bisschen auf die grösse der Tranchen an, sie sollten am Rand schön goldgelb und “al dente” sein.

Herausnehmen und beiseitestellen. Jetzt auf dem gleichen Backblech die Specktranchen ausbreiten und bei ca. 150° “trocknen” lassen, das heisst sie sollten schön knusprig und “Chips-ähnlich” sein. (ca. 15 Min.)

Unterdessen die Kartoffeln waschen und in Stäbchen von 1-1,5cm dicke schneiden. Ich finde sie schmecken besser mit Schale und schäle sie deshalb nicht, das ist aber jedem selber überlassen. Die geschnittenen “Fritz” in einer Schüssel mit kaltem Wasser aufbewahren.

Die Speck-Chips aus dem Ofen nehmen und auf einem Küchenpapier abkühlen lassen.

Das Backofengitter auf das Backblech legen, so das nachher die Luft gut zirkulieren kann. Die Kartoffelstäbchen abgiessen und in einem Küchentuch trocknen. 

In einer Schüssel die geschnittenen Kartoffeln mit ein wenig Rapsöl, 3 gepressten Knoblauchzehen und etwas vom Kohl-Gewürzsalz gut mischen. Alles auf das Gitter auf dem Backblech geben und bei 220° ca. 20 Minuten backen.

Unterdessen die Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen. Koriander fein hacken.

Anrichten:

Den Kohl mit etwas Zitronensaft beträufeln und mit der abgerieben Schale besträuen. 

Die Speck-Chips darauf legen…

"Die Fritz" in einer Schüssel mit Gewürzsalz und dem Koriander mischen. Kleine Schälchen mit Pergament- oder Backpapier auslegen und Pommes-Frites darin servieren…

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Getaggt: #rebandant #music
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